So wirken ätherische Öle

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Düfte begleiten uns durch das ganze Leben – im positiven wie im negativen Sinne. Ständig werden wir mit ihnen konfrontiert. Mithilfe der Aromatherapie können uns ätherische Öle helfen die innere Balance wiederzufinden, Alltagsprobleme zu lösen und unsere Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Duftstoffe, die in Form winziger Öltröpfchen in verschiedenen Teilen einer Pflanze vorkommen. Sie sind in den Blüten, im Stengel, der Wurzel und auch in den Blättern in unterschiedlicher Menge eingelagert. Dieses Öl spielt eine große Rolle im Pflanzenstoffwechsel und stellen, vereinfacht gesagt, die Seele der Pflanze dar. Durch die Verwendung der Grundessenz einer Pflanze können wir deren Eigenschaften für uns nutzen.

So kommen Düfte zum Einsatz

Die Öle sind nicht in Wasser löslich oder mit Wasser mischbar. Wir können sie dennoch ganz einfach nutzen: Sie sind in fetten Basisölen, in Milch, Honig, Sahne und allen fetthaltigen Speiseprodukten verwendbar. Hochprozentiger Alkohol und Flüssigseife sind weitere Möglichkeiten der Nutzung. Man kann also jedes beliebige Öl mit den oben genannten Stoffen mischen und für sich arbeiten lassen.

Der häufigste und bekannteste Gebrauch ist die Duftlampe: Der Geruchssinn ist unser empfindlichstes Sinnesorgan und wir nehmen die Wirkung der Öle über die Nase am schnellsten und intensivsten auf. Dafür braucht man nur eine Duftlampe, ein Teelicht und ein paar Tropfen der passenden Essenz. Schon wird der Raum mit angenehmem Duft geflutet. Eine weitere Möglichkeit ist das subtile Inhalieren der Öle, das beispielsweise bei Erkältung hilft. Man benötigt nur einen Topf mit heißem Wasser, ein Handtuch und beispielsweise Eukalyptusöl.

Duftlampe

Über den Hautkontakt können die Essenzen auch in den Körper gelangen: Dafür bieten sich Ölbäder oder Massageöle an. Diese lassen sich leicht selbst herstellen, indem man die gewünschten Essenzen mit einem Basisöl oder anderen Lebensmitteln mischt. Hier ist Vorsicht geboten: Ätherische Öle sollten niemals pur auf die Haut aufgetragen werden, da es sonst zu Reizungen kommt!

Natürlich können die Öle auch oral eingenommen werden. Heutzutage bereitet man eher selten Speisen mit den kraftvollen Ölen zu. Man sollte hierfür einen Aromatherapeuten zu Rate ziehen und keine Selbstversuche wagen.

Das richtige Öl zur richtigen Zeit

Als Grundsatz für den Hausgebrauch gilt: Verlasse dich auf deine Nase und deine Intuition. Sie lassen dich meist zu dem Öl greifen, dass du gerade brauchst. Mit etwas Übung findet man schnell selbst heraus, welches Öl in welcher Situation gut tut. Wichtig ist vor allem, dass der Geruch als angenehm empfunden wird.

Zitrusfrüchte

Die wichtigsten Essenzen

Wer sich nicht ganz auf seine Intuition verlassen will, findet hier die bedeutendsten Öle und ihre Wirkung:

Eukalyptus – stärkt das Immunsystem, wirkt antibakteriell bei Grippe und Erkältung, hilft bei Migräne und unreiner Haut

Jasmin – hebt die Stimmung und regt die Fantasie an, hilft bei Depressionen und Angstzuständen

Lavendel – wirkt beruhigend und nervenstärkend, hilft bei Schlaflosigkeit und Unruhezuständen

Minze – hat krampflösende und schmerzlindernde Wirkung, beispielsweise bei Magenschmerzen und Übelkeit, steigert die Konzentrationsfähigkeit

Orange – wirkt erfrischend, harmonisierend und appetitanregend, hilft bei Stress und Hautproblemen

Rose – regelt den weiblichen Hormonhaushalt, wirkt menstruationsfördernd und erotisierend

Salbei – bei Erkankungen der Atemwege (Astham,Bronchitis) und Verdauungsproblemen, wirkt krampflösend und entzündungshemmend

Zimt – hilft bei Herz-Kreislaufproblemen, führt körperlich und geistig Wärme zu, steigert die Kreativität

Zitrone – wirkt erfrischend und fiebersenkend, hilft bei Erkrankungen des Verdauungstrakts (Magen,Galle,Bauchspeicheldrüse)

 

Ätherische Öle zum selber machen gibt’s hier

 

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