Glücksinterview: Naoma auf der Suche nach Glück

Naoma Clark ist 23 Jahre alt und studiert Journalismus. Nebenbei betreibt sie einen erfolgreichen Blog rund um das Thema Glück. Wir wollten wissen, warum sie selbst ein echter Glückspilz ist.

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Wie bist du auf die Idee für deinen Glückspilzblog gekommen?

Naoma Clark: Im Sommer 2012 habe ich meinen Blog gestartet, woher die Idee kam, kann ich so konkret gar nicht sagen. Ideen wachsen in Einem, sind plötzlich da und man hat das Endprodukt schon vor Augen. Ich wollte etwas schreiben, das meine Persönlichkeit ergänzt. Zuvor habe ich mich auch schon mit Themen wie positivem Denken und dem Gesetz der Resonanz beschäftigt. Ich wollte auch nicht diese Esoterikschiene fahren, sondern das ganze schön verpacken und meine Botschaft unterschwellig an den Leser bringen.

Was genau machst du in deinem Blog?

Es gibt vier Hauptkategorien: Die Glückskolumne, mit alltäglichen Erlebnissen die mich beschäftigen oder Interviews mit Menschen die mich inspirieren. In dieser Kategorie kann so ziemlich alles stehen, ich setze mich dort mit den verschiedensten Themen auseinander. Die zweite Kategorie sind meine Hörbücher: Die Welt der Applepiestorys. Ich habe die Geschichten selbst geschrieben und lese sie vor. In meinem Blog gibt es aber noch mehr Hörbücher. Dann gibt es noch die Happytreats, also kleine Glücksbonbons. Als Nächstes werde ich zusammen mit einer Freundin „Violettas Welt“ ins Leben rufen. Sie wird sich aufmachen und nach dem Glück suchen. Die Videos  für meinen Blog drehe ich meist in meiner Wohnung, dort habe ich mir eine richtig kreative Atmosphäre geschaffen, in der ich gut arbeiten kann.

Was ist das Ziel, dass du mit deinem Blog erreichen möchtest?

Vor allem möchte ich meine Leser inspirieren und ihnen ein positives Lebensgefühl vermitteln. Ich will meine Leser dazu bringen, ihre Wünsche zu jagen und sie motivieren ihre Träume zu erfüllen. Ich sehe mich da als eine Art Vorbild, weil ich genau das mit meinem Blog tue.

Woher nimmst du dein eigenes positives Lebensgefühl?

Ein großer Teil in mir ist einfach so, also Teil meines Charakters. Wenn ich mich an meine Grundschulzeit zurückerinnere, dann war ich damals schon der Klassenclown, der gute Laune verbreitet hat. Einen großen Teil meines persönlichen Glücks macht auf jeden Fall aus, dass ich weiß, was ich liebe, was mir Spaß macht und wo ich hinmöchte. Manche Menschen wissen das ja nicht. Es sind meine Hobbys, wie eben das Schreiben, auf die ich immer zurückgreifen kann, sollte es mir mal nicht so gut gehen.

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Was bringt dir dein Blog persönlich?

Wenn man sich auf die Suche nach dem Glück macht, dann findet man es auch. Im Laufe meiner Arbeit durfte ich sehr schöne Erfahrungen machen. Besonders gefreut hat mich zum Beispiel, als ich zu Beginn des Blogs eines der sehr seltenen vierblättrigen Kleeblätter gefunden habe. Positive Gedanken bringen auch positive Erfahrungen mit sich.

Du steckst sehr viel Zeit und Arbeit in deinen Blog. Trotzdem schreibst du, dass du dabei Kraft tanken kannst. Wie lässt sich das vereinbaren?

Die Arbeit macht mir ja Spaß und es macht mich sehr glücklich, wenn ich etwas fertig habe und es mir gut gefällt. Aus diesem Glücksgefühl ziehe ich meine Kraft. Mir ist es auch nicht so wichtig, dass es anderen gefällt. Die Hauptsache ist, dass es mich glücklich macht und ich darin Erfüllung finde. Wenn ich damit andere begeistern kann, ist das natürlich auch ein Glücksgefühl. Besonders freue ich mich über positives Feedback in Form von Kommentaren oder Lesermails, die Klickzahlen meiner Youtube Videos werden da zu Nebensache. Auf Kritik hin von den Usern würde ich aber beispielsweise nie den Plot meiner Geschichten ändern. Es ist mir wichtig, mir selbst treu zu bleiben.

Was macht dich unglücklich?

Mein eigener Perfektionismus. Das ist auch für andere anstrengend, wenn ich mich zu sehr in etwas hineinsteigere. Ich kann auch innerlich nicht zur Ruhe kommen, wenn ich ein angefangenes Projekt noch nicht fertig habe, dann schlafe und esse ich wenig. Ich vergesse mich sozusagen leicht selbst. Da muss ich in Zukunft eine Möglichkeit finden, dass besser einzupegeln.

Was hast du sonst noch für Hobbies, die dich erfüllen?

Mein größtes Hobby ist das Schreiben, auch außerhalb meines Blogs. Mein Klavier steht gleich auf Platz zwei und ist eine große Leidenschaft. Ein paar meiner Stücke kann man auch auf Youtube hören.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Mein allergrößter Traum wäre ein Autorenvertrag um mein eigenes Buch zu verlegen, dass dann im Buchladen steht. Natürlich würde ich auch gerne meine Videos und meinen Blog hauptberuflich machen, wenn es sich ergibt und ich davon leben kann.

Zu Naomas Glückspilzblog geht es hier: http://naomaclark.blogspot.de/

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