Es lohnt sich deine Komfortzone zu durchbrechen

UnbenanntOftmals sind wir Menschen gefangen im Alltag mit seinen Routinen. Wenn sich das Jahr dem Ende neigt machen wir gern Vorsätze, was wir alles im neuen Jahr anpacken wollen. An Silvester des folgenden Jahres stellen wir dann allzu oft fest; wir haben nicht einmal die Hälfte von dem bewältigt, was wir uns vorgenommen hatten. In unserer Komfortzone lässt es sich eben doch ganz gut aushalten. Und doch…wenn wir ehrlich sind ist dieser Zustand unbefriedigend.

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie erst leidenschaftlich und energisch ein neues Ziel anstreben; zum Beispiel ein paar überschüssige Pfunde von der Hüfte wegzutrainieren. So hat Max Mustermann noch nie in seinem Leben Sport getrieben. Aber jetzt, nachdem selbst seine besten Freunde und seine Frau ihn darauf hingewiesen haben, dass er in den letzten Jahren doch ganz schön auseinandergegangen sei und ihn jedes Mal Schweißperlen die Stirn herunter rinnen beim Treppensteigen, hat er einen Schritt gewagt. Er will abnehmen! Jeden Tag geht Max nun bis zum Abwinken joggen und ernährt sich nur noch von Grünzeug. Nach nur einer Woche geht ihm jedoch die Puste aus und er fällt in sein altes Muster zurück, das da heißt: Kein Sport und Fast Food.
Oft haben wir Menschen Probleme echte Veränderungen in unserem eigenen Leben zu bewirken. Zu oft geben wir zu schnell auf, zu oft denkt unser Gehirn: In der alten Routine habe ich doch auch prima überlebt. Wieso sollte ich denn jetzt unnötig Energie verschwenden und vielleicht sogar Risiken eingehen? Wer einen Schritt raus aus seiner Komfortzone machen möchte, muss mit einem hartnäckigen, altbekannten Feind und Rebell in den eigenen Reihen rechnen: dem Schweinehund!

Hier ein paar Geheimtipps, wie wir den Schweinehund überlisten können:

Kleine Schritte führen zum Ziel. Fange klein an, übernimm dich nicht! Versuchst du, dich zu plötzlich und zu radikal zu verändern, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du deine Aufgabe abbrichst, noch bevor du dein Ziel erreicht hast.

Visualisiere dein Ziel. Schließe deine Augen, zieh den Rollo runter, schalte Entspannungsmusik ein und konzentrier dich auf das was du erreichen willst! Stell dir ganz genau vor, was du erreichen möchtest, fühle dich ein in deine Vision! Tu so, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Wie fühlt sich das an? Konzentriere dich nicht darauf, dass du scheitern könntest und was alles schief laufen könnte auf deinem Weg. Fokussiere dich ausschließlich auf dein Ziel. Mach diese Übung zwei- bis dreimal die Woche, bevor du mit der eigentlichen Veränderung beginnst!

Gönne dir Pausen und Belohnungen! Konditioniere deinen Schweinehund! Gib ihm ein Leckerli nach getaner Arbeit! So merkt er, dass er eine Belohnung erhält, wenn er sich anstrengt!

Glaube an dich und an dein Ziel! Mach dir klar; selbst wenn morgen die Welt untergeht; ich erledige alles, was ich mir für diesen Tag vorgenommen habe!

Du musst dir deinen Willen wie einen Muskel vorstellen. Je mehr du ihn herausforderst und reizt, desto stärker wird er. Nach ein paar Jahren wirst du über deine anfänglich gesteckten Ziele lachen, im Vergleich zu denen, denen du dich dann widmen wirst. Dich überkommt eine tiefer innere Zufriedenheit und du wirst noch mehr Energie verspüren. Bedenke stets; dein Körper stellt dir so viel Energie zur Verfügung, wie du benötigst. Also lass ihn spüren, dass du ein Krieger bist und stark sein musst um deine persönliche Schlacht zu gewinnen. Es lohnt sich. Viel Glück!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*