Reinkarnationslehren heute

Reinkarnation ist ein Begriff, der ursprünglich vom französischen Spritisten Allan Kardec 1857 geprägt wurde.

Reinkarnation ist ein Begriff, der ursprünglich vom französischen Spritisten Allan Kardec 1857 geprägt wurde. Er steht für die Wiedergeburt oder Seelenwanderung. Er wurde nach und nach in allen Glaubensrichtungen anerkannt, weil er keiner definiert zugeordnet werden konnte.

Vor allem im Bereich des Hinduismus und Buddhismus wird dieser Begriff auch heute noch stark geprägt. Im Buddhismus ist er als ein Begriff der Wiedergeburt zu sehen. Nach dem buddhistischen Glauben, werden die unsterblichen Seelen, die in allen Menschen wohnen, so lange Wiedergeboren, bis sie aus diesem Kreislauf ins Nirvana entlassen werden, weil sie ein Karma mehr tragen.

Reinkarnationslehre im Hinduismus

Im Hinduismus spricht man auch von einer Reinkarnation. Die Anhänger dieses Glaubens kennen auch Karma, jedoch ist es ein anderes System. Die Individuen auf diesem Planeten sammeln auch nach diesem Glauben Karma an. Jedoch werden sie in jedem Fall Wiedergeboren. Wenn sie gutes Karma angesammelt haben, kommen sie zwischen ihren Leben eine Zeit lang an einen Ort, der dem Himmel des römisch-katholischen Glaubens sehr nahe kommt. Dort erleben sie große Freuden, bis sie dann wieder in ihr nächstes Leben auf der erde reinkarnieren. Wenn sie zu viel negatives Karma angesammelt haben, gehen sie an einen Ort, der der Hölle des Christentums entspricht. Dort leiden sie Qualen, bis ihr negatives Karma aufgebraucht ist und sie wieder auf der Erde geboren werden. Dieser hinduistische Kreislauf der Wiedergeburt kann nur durchbrochen werden, wenn die betreffende Person die Gnade Gottes erfährt. Selbst können sie nichts dazu tun. Einige Strömungen im Hinduismus gehen aber davon aus, dass es sinnvoll ist, Gott durch selbstloses Handeln gnädig zu stimmen.

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