Geteiltes Glück – ist doppeltes Glück

Es gibt viele Dinge, die mit anderen viel mehr Spaß machen als alleine. Auch Gefühle teilt man lieber mit anderen. Ganz besonders gilt das für das Glück. Denn schon allein der Anblick glücklicher Menschen lässt uns selbst glücklich werden.

Der Grund dafür sind die Spiegelneuronen. Das sind besondere Nervenzellen, die als Zentrum der menschlichen Empathie gelten. Sie senden Signale allein durch Beobachtung aus. Das heißt, wenn wir jemanden Lachen sehen, werden in unserem Gehirn dieselben Regionen aktiviert, als wenn wir selbst Lachen würden. Also ist Lachen im wahrsten Sinne des Wortes ansteckend. Ob wir das Lachen oder ein Lächeln erwidern bleibt natürlich unsere eigene Entscheidung, wenn wir es aber tun wird der Effekt sogar noch verdoppelt.

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Ein Lächeln schenken

Wir tun uns nicht nur selbst einen Gefallen, wenn wir uns mit glücklichen Menschen umgeben, die viel Lachen. Auch wir selbst können anderen einen Teil unseres eigenen Glücks abgeben, in dem wir unsere Gefühle zeigen. Wenn man also mal wieder viel beschäftigt durch die Stadt läuft, sollten wir auch mehr auf unsere Mitmenschen achten. Denn wenn wir ihnen ein Lächeln schenken könnte es ihren Tag versüßen.

Das eigene Gehirn überlistet

Doch nicht nur mit anderen können wir unser Glück teilen. Selbst unser eigenes Gehirn lässt sich ganz leicht überlisten. Dazu brauchen wir einfach nur einen Spiegel. Unsere Spiegelneuronen reagieren nämlich sogar darauf wenn wir uns selbst im Spiegel anlächeln. Und da macht es zunächst auch nichts wenn es ein künstliches Lächeln ist. Denn schon nach einigen Sekunden wird man eine Veränderung feststellen und selbst ein wenig glücklicher sein.

 

 

 

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